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SaaS (Software as a Service)

Was ist SaaS? Einfach erklärt

Hinter dem Begriff SaaS (Abkürzung für Software as a Service, auf Deutsch oft als Miet- oder Cloud-Software bezeichnet) verbirgt sich ein modernes Nutzungsmodell für Programme: Statt eine Software auf einem teuren, lokalen Firmenserver oder direkt auf einzelnen PCs zu installieren und zu kaufen, nutzen Sie die Anwendung direkt über das Internet.

Man greift meist ganz unkompliziert über den Webbrowser (oder eine App) auf die Anwendung zu. Die eigentliche Rechenleistung und Datenverwaltung finden sicher ausgelagert in professionellen Rechenzentren des Anbieters statt. Klassische Beispiele aus dem Alltag sind Microsoft 365, Online-Buchhaltungstools oder cloudbasierte Zeiterfassungssysteme.

Warum setzen immer mehr KMU auf Cloud-Software?

Für kleine und mittelständische Unternehmen sowie Handwerksbetriebe bietet SaaS im Vergleich zur herkömmlichen Lokal-Installation (On-Premises) entscheidende Vorzüge:

  • Geringe Einstiegskosten (Pay-as-you-go): Es sind keine hohen Investitionen für teure Server-Hardware nötig. Man zahlt stattdessen eine überschaubare, planbare monatliche oder jährliche Nutzungsgebühr pro Arbeitsplatz.
  • Automatisierte Updates: Sie arbeiten immer automatisch mit der aktuellsten Software-Version. Sicherheitsupdates und neue Funktionen werden im Hintergrund vom Hersteller eingespielt, ohne dass Ihr lokaler EDV-Dienstleister jedes Gerät einzeln anfassen muss.
  • Ortsunabhängigkeit & Homeoffice: Da die Daten in der Cloud liegen, können berechtigte Mitarbeiter problemlos von unterwegs, von der Baustelle oder aus dem Homeoffice sicher auf das System zugreifen.
  • Skalierbarkeit: Kommt ein neuer Mitarbeiter hinzu oder scheidet jemand aus, lässt sich die Lizenzanzahl unkompliziert per Mausklick anpassen.

Herausforderungen und wichtige Aspekte bei SaaS

Trotz vieler Vorteile sollten Unternehmen bei der Einführung von Cloud-Software einige Punkte kritisch prüfen:

  • Abhängigkeit vom Internet: Fällt der Internetanschluss aus, ist meist auch kein Zugriff auf die Cloud-Software möglich (wichtig ist hier eine stabile Anbindung und ggf. Redundanz).
  • Datenschutz & DSGVO: Es muss geprüft werden, wo die Server des Anbieters stehen (idealerweise in der EU) und ob vertrauliche Geschäfts- oder Kundendaten den strengen europäischen Datenschutzvorgaben entsprechen.
  • Laufende Kosten: Was kurzfristig günstig erscheint, summiert sich über Jahre hinweg. Ein genauer Blick auf die Gesamtkosten lohnt sich.

Praxis-Anwendungsbeispiel für KMU

Digitale Buchhaltung im Handwerksbetrieb

Ein Handwerksbetrieb mit sechs Mitarbeitern in Kempten nutzt für Rechnungen und die Vorbereitung der Buchhaltung ein klassisches Windows-Programm, das vor vielen Jahren auf einem alten Büro-PC als Server installiert wurde. Als dieser PC abstürzt und die Lizenz veraltet ist, droht Datenverlust und Stillstand.

Die Umstellung auf eine SaaS-Lösung: Der Betrieb wechselt auf eine cloudbasierte Handwerker-Software im SaaS-Modell. Es müssen keine lokalen Server mehr gewartet werden.

Das Ergebnis: Der Inhaber kann Angebote nun direkt von unterwegs auf dem Tablet beim Kunden vor Ort schreiben. Die Rechnungsdaten sind sicher im zertifizierten Rechenzentrum gespeichert, automatische Backups laufen im Hintergrund und der Steuerberater erhält digital Zugriff auf alle relevanten Belege – ganz ohne USB-Sticks oder komplizierte Netzwerkfreigaben.

Planen Sie den Umstieg auf Cloud-Dienste?

Ob Microsoft 365, branchenspezifische Mietsoftware oder die sichere Anbindung Ihrer Daten – ich unterstütze kleine Unternehmen und Handwerksbetriebe in Kempten und im Allgäu dabei, die passende SaaS-Lösung auszuwählen, DSGVO-konform einzurichten und reibungslos in den Arbeitsalltag zu integrieren.

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